1Ihr Himmelskinder! Betrachtet den Himmel und jedes Werk des Höchsten! Fürchtet euch vor ihm und tut nichts Böses in seiner Gegenwart!
2Schließt er des Himmels Fenster und hält er Tau und Regen zurück, daß sie euretwegen nicht auf die Erde fallen, was wollt ihr da tun?
3Wenn er seinen Zorn über euch wegen eurer Werke schickt, so könnt ihr nicht bitten; denn ihr führet stolze und freche Reden gegen seine Gerechtigkeit. Deshalb werdet ihr keinen Frieden haben.
4Seht ihr nicht, wie sich die Schiffsleute ängstigen, wenn ihre Schiffe von den Wogen umhergeschleudert und von den Winden geschaukelt werden?
5Und deshalb fürchten sie sich, weil all ihre besten Habseligkeiten mit ihnen aufs Meer wanderten, und so bangen sie in ihren Herzen, es möchte sie das Meer verschlingen und sie darin umkommen.
6Ist nicht das ganze Meer, all seine Gewässer und seine ganze Bewegung ein Werk des Höchsten? Hat er nicht all seinem Tun Grenzen gesetzt und es überall mit Sand umschlossen?
7Auf Sein Drohen hin fürchtet es sich und vertrocknet, und all seine Fische sterben, sowie alles andere darin. Aber ihr Sünder auf Erden fürchtet Ihn nicht.
8Schuf Er nicht den Himmel, die Erde und alles, was darin? Wer verlieh allen, die sich auf Erden und im Meer bewegen, Verstand und Weisheit?
9Fürchten nicht die Schiffsleute das Meer? Aber die Sünder fürchten nicht den Höchsten.